Ein Besuch des Volcano National Parks stand heute auf dem
Programm. Der Park zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet zahlreiche
ausgedehnte Lavafelder und einen der aktiven Vulkane von Big Island, den Kilauea.
Der Park besteht aus scheinbar endlosen Lavafeldern, die
einem das Ausmaß der vulkanischen Aktivität bewusst machen. Manchmal hatte man
das Gefühl, in einer Art Mondlandschaft unterwegs zu sein.
Wir sind einige der Wanderwege im Park abgelaufen und haben
unter anderem sogenannte Lavaröhren (lava tubes) durchwandert. Sie entstehen,
wenn ein Lavafluss außen schneller abkühlt als im Inneren, wodurch bei Rückgang
der vulkanischen Aktivität im Laufe der Zeit ein Tunnel zurück bleibt.
Ein weiteres Highlight ist die Küste des Parks, wo einst die
heiße Lava direkt in den Ozean geflossen ist und dort schöne
Gesteinsformationen hinterlassen hat.
Es gibt auch heute noch Abschnitte im Park, wo heiße Lava
Richtung Küste fließt und dann dort direkt ins Meer eintaucht. Leider sieht man
derzeit keine fließende Lava. Der Bereich ist für Besucher derzeit gesperrt, da
es zu gefährlich ist. Unter anderem auch, weil die Rauchwolke des letzten
Ausbruchs des Kraters (2008) auf dem Foto in diese Richtung zieht. Aber die Bilder im Visitor Center des Parkes
(und bei wikipedia) sind echt beeindruckend. Auch wenn es jetzt Jammern auf
hohem Niveau ist: wir sind schon traurig, dass wir das nicht sehen konnten…
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