Samstag, 25. April 2015

Auflösung Preisfrage Nr. 3

Liebe Freunde, danke fürs Mitmachen bei dieser für uns sehr lustigen Raterunde. Wir haben uns teilweise nicht mehr eingekriegt vor lachen! Eure Vorschläge anzuschauen hat noch viel mehr Spaß gemacht, als der eigentliche Frisörbesuch. Christian hat in seiner Not auf die Nummer 2 gezeigt, also David Beckham.
Es geht nun jeweils eine Postkarte an:

- Jana Isabel F. aus L.
- Dani B. aus K.
- Oma Gerda (kennt ihren Enkel eben richtig gut!)
- und (wieder) an Axel (oder wahlweise ein Bier ;-))


Ein Besuch in der kulinarischen Hauptstadt Malaysias

Freitag ging es dann wieder super bequem per Überlandbus nach Penang, eine kleine Insel im Norden Malaysias. Das Reisen gestaltet sich bisher als unerwartet komfortabel und problemlos. Die Überlandbuse sind halt ganz normale Reisebusse mit Klimaanlage, großen gemütlichen Sitzen und viel Beinfreiheit. Und das ganze bisher immer für schlappe 8€. 
Die Hauptstadt der Insel Penang heißt Georgetown und gilt als Kulinarische Hauptstadt Malaysias. Wir sind also nur aus einem Grund hier: zum Essen! Und nebenbei steht die Stadt auch auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste.
In Georgetown haben wir uns bei Ranee eingemietet - eine Malayin, die ihr Haus für mehrer kleine Gästezimmer ausgebaut hat.

Unsere kuscheligen 4m² - die Reisetaschen haben grad so mit reingepasst :-D

Ankommen und erstmal sortieren: mit einer Stadtkarte und Café Latte.
Und dann machten wir uns auf den Weg zum Seightseeing und natürlich auf die Straßenmärkte zum Essen.
Die Moschee auf der einen Straßenseite...
...und direkt gegenüber ein chinesischer Tempel - herrlich!
In Georgetown gibt es keine Gehwege, was uns zur Rush Hour dann doch ganz schön auf die Nerven ging.
Und natürlich dürfen auch hier in einer verhältnismäßig kleinen Stadt wie Georgetown die 6-stöckigen Shoppingcentren nicht fehlen.

Wir haben allerdings den Straßenmarkt bevorzugt.

Für uns unverständlich, aber leider immer wieder zu sehen...wirklich traurig!

Die Stadt ist auch bekannt für ihre Street Art, die in über 30 Wandbildern (und integrierten Gegenständen, wie Fahrräder) überall in der Stadt verteilt sind, einige davon wirklich richtig schön und fotogen.
Die kleine Japanerin sieht fast aus, als würde sie dazu gehören.
Scheint auch bei den anderen Touris ein beliebtes Fotomotiv zu sein.

Und hier mal noch ein paar Eindrücke von dem, weshalb wir ja eigentlich angreist waren: Essen.
In der ältesten chinesischen Bäckerei der Stadt gab es Eggtart - eine malayisch-chinesische Spezialität.
Allabendlicher Nachtmarktbesuch
Laksa Penang am Straßenstand - Fischsuppe mit Nudeln und Gemüse.
Ein Fliegender Straßenhändler im Ruhezstand...
...da sieht manerst einmal, was sie alles so mit sich rum fahren.
An unserem letzten Abend sind wir durch Zufall auf eine (kostenlose) Veranstaltung am berühmten Koh Kongsi Klanhaus gestoßen. Das Klanhaus hatten wir auch schon die letzten zwei Tage gesucht, weil es laut Reiseführer eines der prächtigsten überhaupt sein sollte...Und das war es auch definitiv:
Mutig sein hat sich gelohnt: für ein paar Quizfragen über Georgetown gab es eine kleine Tüte mit Souvenirs für uns.
Trommelshow vor dem Tempel.

Donnerstag, 23. April 2015

Wandern in den Cameron Highlands

Am Mittwoch fuhren wir mit einem Überlandbus ins Landesinnere, um die Teeplantagen in den Cameron Highlands zu besichtigen. Nach 6 Stunden Busfahrt kamen wir im Hauptort Tanah Rata an. Unser Hostel war leicht zu finden und von dort aus begannen wir unseren Erkundungsgang, d.h. eine Wanderkarte organisieren, schauen wo die Bushaltestelle ist und wann uns der Bus in den nächsten Ort bringen kann, von wo aus die Wanderrouten starten usw. Und es mag zwar blöd klingen, aber eine unserer ersten Amtshandlungen, wenn wir an einem neuen Ort sind, ist immer zu schauen: Wie kommen wir hier wieder weg? Und da wir nur einen kurzen Aufenthalt in den Highlands geplant hatte, mussten wir v.a. auch schauen, wie wir am Freitag weiter in den Norden Malaysias gelangen können.

Und unterwegs findet man immer ein paar schöne Straßenstände mit lecker Essen.


Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus nach Brinchang, 1540m über dem Meeresspiegel. Von dort aus wollten wir zunächst den Jungle Walk antreten, der uns 3 Kilometer durch den Dschungel Malaysias zu einem Aussichtspunkt auf 2000m Höhe führen sollte, d.h. knapp 500 Höhenmeter (verteilt auf gerade mal 3 Kilometer) lagen vor uns. 
Und los!
Start des Wanderweges war an einer Chinakohlplantage mit dem dazugehörigen Dorf. Obwohl wir auf unserer Reise doch schon so Einiges gesehen haben, was als Behausung gelten soll, ist es doch immer wieder erschreckend, wie die Menschen hier teilweise leben...
Die dazugehörige Toilette.
"Wandern" konnte man das Ganze allerdings nicht nennen, eher Klettern.
Treppenstufen aus Baumwurzeln.
Oben angekommen waren wir den Wolken ganz schön nah.
Diese kleine Echse hatte es auch bis hoch geschafft.
Unsere Schuhe haben auch schon mal sauberer ausgesehen.

Nach einem kurzen Picknick in 2000m Höhe, fing der eigentliche Wanderweg dann an. Über 9 Kilometer führte uns der Weg wieder nach unten ins Tal durch die Teeplantagen hindurch.
Teebauern bei der Arbeit.
Die Teepflanzen aus der Nähe - wir hatten sie uns ganz anders vorgestellt.
Hier wohnen einige der Teebauern mit ihren Familien.

Nach weiteren zwei Stunden Wanderung endlich Land in Sicht: Eine Teeplantage, die Besichtigungen anbietet und das Wichtigste: ein Café mit den leckeren Teesorten zur Verkostung und Kuchen!!!

Nach insgesamt mehr als 12 Kilometer bergauf und bergab ließ der Muskelkater am nächsten Tag natürlich nicht lang auf sich warten...Aber da wir ja sowieso 6 Stunden Busfahren vor uns hatten, war das dann auch nicht wirklich schlimm.