…und plötzlich schwimmt ein Wal vorbei. Da staunten wir nicht schlecht. Wir wussten ja, dass hier in den Wintermonaten zahlreiche Wale in die Buchten kommen, um ihre Jungen aufzuziehen, aber dass wir so schnell auf die großen Meeressäuger treffen, war dann doch ziemlich überraschend.
Den Sonntag verbrachten wir ansonsten damit, den Norden von
Big Island zu erkunden. Auf dem Weg begegnete uns die gesamte Vielfalt der
Insel: tolle Strände, zerklüftete Lavaküsten, grüner-geht’s-nicht-mehr Regenwald,
zahlreiche Wasserfälle und mittendrin immer mal ein paar kleine hawaiianische Städtchen.
Da das Wetter heute so schön war, haben wir am Abend spontan
beschlossen noch einmal unser Glück auf dem Mauna Kea zu versuchen, um
vielleicht doch noch unseren Sonnenuntergang 4205m Höhe zu bekommen. Leider
mussten wir bei unserer Ankunft am Visitor Center feststellen, dass die Straße
für den Gipfel gesperrt ist, da es am Nachmittag so doll geschneit hatte und es
deshalb zu gefährlich gewesen ist auf den Gipfel zu fahren. Aber die Fahrt hat
sich dennoch gelohnt: Wir bekamen einen wundervollen Sonnenuntergang. Und
eigentlich ist es ja auch schnurz egal in welcher Höhenlage wir dieses
Naturschauspiel erleben!
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