Der beste Weg sich in einer neuen Stadt zurecht zu finden
ist, wenn man gleich zu Beginn eine Stadtführung (bzw. eine Stadtrundfahrt)
macht. Haben wir uns zumindest gedacht und es nicht bereut. Wie in fast jeder
Großstadt, so wird auch in Sydney täglich eine so genannte „Free Walking Tour“
angeboten. Heißt, man kann kostenlos teilnehmen und gibt am Ende ein Trinkgeld.
Und damit das Trinkgeld möglichst hoch ausfällt, geben sich die Guides immer
besonders große Mühe. So war es auch bei unserer Stadtführerin Danaka. Sie
führte uns ganze 3 Stunden durch Sydney und erzählte viel über die Geschichte,
praktische Tipps (wie z.B. die Nutzung des ÖPNV) und auch lustige Anekdoten.
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| Das QueenVictoria Building - heute ein Shopping Centre |
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| St. Mary Cathedral im Hyde Park |
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| Mix aus alt und neu: kleine St. James Kirche (re) und das höchste Gebäude in Sydney, der Tower Eye (li) |
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| Wildschweinnase streicheln soll Glück bringen |
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| Die Wappentiere Australiens: das Kängeru und ein Emu. Beide landen auch des öfteren auf australischen Speisekarten. |
Nachdem wir alle Sehenswürdigkeiten „abgegrast“ hatten,
fanden wir uns super zurecht und erkundeten Sydney noch ein wenig auf eigene
Faust. Sydney ist eine sehr junge Stadt, bedingt durch die späte Entdeckung
Australiens. James Cook landete am 19. April 1770 in der Bucht, die heute den
Hafen von Sydney ausmacht. Zunächst (seit 1788) wurde Australien von den
Engländern als Gefängnis benutzt. Sie brachten einfach ihre Sträflinge aus
England nach Australien, sodass die Gegend um Sydney als riesiges
Open-Air-Gefangenenlager diente. Davor wurde das Gebiet seit über 40000 Jahren
von den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, bewohnt. Sie wurden von den
Engländern allerdings gewaltsam vertrieben und tw. sogar unterworfen.
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| Sydney Opera House |
Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts begannen Züge einer
Stadt erkennbar zu werden, die bis heute zu Australiens größter und ältester
Stadt mit 4,5 Mio Einwohnern gewachsen ist. Australien war übrigens bis 1901
englische Kolonie, zählt aber immer noch zum Britisch Empire (ist aber
eigenständig).
Insgesamt ist Sydney eine wundervolle Stadt und wirkt gar
nicht so richtig wie eine Weltmetropole, sondern eher etwas beschaulich und
unaufgeregt mit entspannter Atmosphäre. Bei unserem Stadtrundgang haben sich
stets „alte“ Gebäude (um 1800 erbaut) mit neuen modernen Wolkenkratzern
abgewechselt, was uns richtig gut gefallen hat.
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| Im Hintergrund die Harbour Bridge |
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| Die erste Begegnung mit einem australischen Ureinwohner |
Am Abend waren wir noch auf einem (kostenlosen) Festival im
Hyde Park, auch ein Tipp unserer Stadtführerin und im Stadtteil Kings Cross,
dem früheren Rotlichtviertel (und ein bisschen ist es das immer noch).
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| Gin-Verkostung - da sagen wir nicht Nein! |
Am Samstag mussten wir noch vor 16.00 Uhr unseren Campervan
etwas außerhalb der Stadt in Empfang nehmen, weshalb uns also nur der Vormittag
für Sydney blieb. Wir besuchten den Fisch Markt, laut unserer Stadtführerin der
größte Fisch Markt in der südlichen Hemisphäre. Und auch wir finden: definitiv
sehenswert.
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| Unglaublich, was es für riesige Krebse gibt |
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| Das große Etwas im Vordergrund war mal ein Schwertfisch. |
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| Hummer für umgerechnet 90€ pro Kilo.Und der wiegt bestimmt nicht nur ein Kilo... |
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