Unsere Zeit auf Hawaii hätte wahrscheinlich
abwechslungsreicher nicht sein können. Wir haben in den 16 Tagen vor Ort 11 der
13 Klimazonen Welt und damit auch die unterschiedlichsten Vegetationszonen
durchquert. Die drei Inseln O´ahu, Big Island und Maui hätten unterschiedlicher
nicht sein können. Man könnte wirklich denken, jedes Mal in einem anderen Land
zu sein und mehrere Flugstunden hinter sich zu haben. Klamottentechnisch
braucht man von Bikini/ Badehose bis zur Winterjacke jedes Stück, manchmal
sogar alles an einem Tag.
| Sogar die WC-Männchen halten sich an den Dresscode |
Nirgends haben wir bisher so viele vollständige (!) und
farbenreiche Regenbögen gesehen. Fast jeden Tag erschien einer oder mehrere am
Horizont. Jetzt ist uns völlig klar, warum Hawaii auch „Rainbow State“ genannt
wird und selbst die Nummernschilder mit einem Regenbogen versehen sind.
Aber auch das Paradies hat seine Schattenseiten. Es gibt
unheimlich viele Obdachlose auf den Inseln und wir mussten auch zusehen, wie
die Hawaiianer ihre Heimat durch Müll und zu viele Autos zerstören. Letztlich
tragen sicherlich auch die vielen Touristen dazu bei. Aber einige Dinge sind
für uns einfach unverständlich, vor allem die Unmengen Verpackungsmüll, die man
definitiv minimieren könnte.
Für Backpacker ist Hawaii eher ein teures Reiseziel (z.B.
kostet ein normaler kleiner Frischkäse umgerechnet 3,50€, ein Toastbrot 5€) und
da man wirklich besser kommt, wenn man rechtzeitig bucht, geht die
Reisespontanität verloren.
Aber nichtsdestotrotz sind wir happy, hier gewesen zu sein
und all die schönen Naturschauspiele erlebt zu haben! Gut ist auch, dass das
Wetter nicht immer so mitspielte. Ein guter Grund zum Wiederkommen! ;-)
| Ein letztes "Longboard"-Bier am Flughafen |
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