Am Mittwoch fuhren wir mit einem Überlandbus ins Landesinnere, um die Teeplantagen in den Cameron Highlands zu besichtigen. Nach 6 Stunden Busfahrt kamen wir im Hauptort Tanah Rata an. Unser Hostel war leicht zu finden und von dort aus begannen wir unseren Erkundungsgang, d.h. eine Wanderkarte organisieren, schauen wo die Bushaltestelle ist und wann uns der Bus in den nächsten Ort bringen kann, von wo aus die Wanderrouten starten usw. Und es mag zwar blöd klingen, aber eine unserer ersten Amtshandlungen, wenn wir an einem neuen Ort sind, ist immer zu schauen: Wie kommen wir hier wieder weg? Und da wir nur einen kurzen Aufenthalt in den Highlands geplant hatte, mussten wir v.a. auch schauen, wie wir am Freitag weiter in den Norden Malaysias gelangen können.
Und unterwegs findet man immer ein paar schöne Straßenstände mit lecker Essen.
Und unterwegs findet man immer ein paar schöne Straßenstände mit lecker Essen.
Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Bus nach Brinchang, 1540m über dem Meeresspiegel. Von dort aus wollten wir zunächst den Jungle Walk antreten, der uns 3 Kilometer durch den Dschungel Malaysias zu einem Aussichtspunkt auf 2000m Höhe führen sollte, d.h. knapp 500 Höhenmeter (verteilt auf gerade mal 3 Kilometer) lagen vor uns.
Und los!
Start des Wanderweges war an einer Chinakohlplantage mit dem dazugehörigen Dorf. Obwohl wir auf unserer Reise doch schon so Einiges gesehen haben, was als Behausung gelten soll, ist es doch immer wieder erschreckend, wie die Menschen hier teilweise leben...
| Die dazugehörige Toilette. |
| "Wandern" konnte man das Ganze allerdings nicht nennen, eher Klettern. |
| Treppenstufen aus Baumwurzeln. |
Oben angekommen waren wir den Wolken ganz schön nah.
| Unsere Schuhe haben auch schon mal sauberer ausgesehen. |
Nach einem kurzen Picknick in 2000m Höhe, fing der eigentliche Wanderweg dann an. Über 9 Kilometer führte uns der Weg wieder nach unten ins Tal durch die Teeplantagen hindurch.
| Teebauern bei der Arbeit. |
| Die Teepflanzen aus der Nähe - wir hatten sie uns ganz anders vorgestellt. |
| Hier wohnen einige der Teebauern mit ihren Familien. |
Nach insgesamt mehr als 12 Kilometer bergauf und bergab ließ der Muskelkater am nächsten Tag natürlich nicht lang auf sich warten...Aber da wir ja sowieso 6 Stunden Busfahren vor uns hatten, war das dann auch nicht wirklich schlimm.
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