Dienstag, 21. April 2015

Von einer Metropole in die nächste: 2 Tage Kuala Lumpur



Kuala Lumpur, beziehungsweise ganz Malaysia, ist wie Singapur ein Schmelztiegel unterschiedlicher Einwanderungsgruppen, wodurch natürlich Malaysias Kultur, die Küche und ebenso die Religion geprägt wurde. Für uns prima: Inder, Malaien, Chinesen…alles auf engstem Raum vertreten. Und das spiegelt sich natürlich auch im Stadtbild der 1,5 Mio-Stadt wider: Historische Tempel, Moscheen, chinesische Pagoden, Kirchen, supermoderne Hochhäuser, riesige Einkaufszentren, exotische Straßenstände…alles existiert nebeneinander und machte KL für uns sehr faszinierend. 


Unser erster Punkt auf dem Kulturprogrammplan waren die Petronas Tower, das Wahrzeichen der Stadt. Sie sind mit 452m die höchste Doppelturmkonstruktion der Welt, aber nur auf Platz 15 der höchsten Türme insgesamt (Platz 1 mit 830m ist der Burj Khalifa in Dubai).
Unser Freund hier wollte sich unbedingt mit uns fotografieren lassen, da haben wir natürlich auch unsere Kamera gezückt.

Die Staatsreliegion Malaysias ist übrigens der Islam, was sich auch in der Architektur der Türme widerspiegelt. Zum Beispiel präsentieren die fünf Stufen der oberen Türme die fünf Säulen des Islam. Die Masten, die auf den Türmen sitzen, sollen Minarette einer Moschee darstellen.

Bei unserer Besichtigung der Türme durften wir zuerst auf die Skybridge, die die beiden Türme miteinander verbindet und dann auf die Aussichtsplattform im 86. Stockwerk. Von hier oben sahen die Autos, Straßen und Menschen unter uns wie Spielzeug aus.

Ein weiterer Seightseeingprogrammpunkt waren die Batu Caves etwas außerhalb der Stadt. Die Kalksteinhöhlen beherbergen mehrere Hindutempel und stellen für zahlreiche Inder eine Art Pilgerstätte dar.
Mit 42m ist dies die weltgrößte Murugan-Statue.

Die herrlich bunten Götter des Hinduismus.
Über 272 Treppenstufen gelangten wir hinauf in die Haupthöhle. Und schon der Weg dorthin war durch die Affen ein kleines Erlebnis.
Knie bedecken ist auch im Hinduismus wieder Pflicht.
Oben angekommen, war der Anblick ein wenig enttäuschend, da um diese Höhlen so ein Hype gemacht wird und die Außenanlage ja auch wirklich absolut sehenswert war. Im Inneren der Höhle gab es ein paar (nicht wirklich schöne) Hinduschreine und jede Menge Müll.



Die restliche Zeit in Kuala Lumpur ließen wir uns einfach durch die heiße und staubige Stadt treiben. 
Der Merdeka Square, quasi die Altstadt.


Das Tor zum Chinatown
Die Shopping Centren sind so riesig, dass sogar eine Achterbahn hineinpasst.
Direkt hinter den Türmen befinden sich die "ganz normalen" Häuser der Bewohner.
Zwei der Securityfrauen, die es überall an öffentlichen Plätzen gibt.
Die Religion stark vertreten: selbst Küssen ist im Zu verboten!
Von Malaysia sagt man, dass man seine Kultur am besten über das Essen kennen lernt. Das war für uns natürlich der beste Weg und so schlemmten wir uns durch die zahlreichen Straßenstände.
Unser Naan-Brot und Terriaky-Chicken werden im Tontopf gebacken.
Leckere Küchlein aus Reisteig und Cocos.

Satay - Hähnchenspieße mit Erdnusssoße gab es nach dem abendessen noch als "Dessert".

Am Abend machten wir uns noch einmal auf, um die Petronas Towers bei Nacht zu bestaunen.

Allabendliche Wasserspiele vor den towern.


1 Kommentar:

  1. JAJA mit Affen kennt sich der Christian aus. Kannst du dich noch an Gibraltar erinnern, da hast du mir die kleinen Stinker auf den Hals gehetzt.

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