Die heutige Weckzeit wurde auf 4.30 Uhr angesetzt, damit wir
vor allen anderen Reisegruppen auf dem Kings
Canyon sind und ihn somit zum Sonnenaufgang für uns alleine haben. Zunächst fiel es uns ziemlich schwer so früh aufzubrechen und die 500 Stufen im Dunkeln
raufzusteigen, aber es war die Mühe absolut wert! Wir hatten den gesamten
Canyon für uns 22 Leutchen allein und das Farbspiel, was die Sonne an den
Himmel zauberte, war einfach nur die Spitze der atemberaubenden Anblicke der
letzten 3 Tage!
Und wenn wir einmal oben waren, haben wir natürlich gleich
den 7 Kilometer langen Rundwanderweg angetreten, der uns entlang der
Canyonschlucht auch zum Garden of Eden
(= ein Wasserbecken mit Palmen und prähistorischen Farnen) führte.
Den Rest des Tages verbrachten wir, bis auf einige Pausen
fürs Mittagessen und Eis, auf den langen und schnurgeraden Outbackstraßen
zurück nach Alice Springs.
| Die Kängurus im Outback scheinen andere Fortbewegungsmittel zu haben. |
Einen Stopp gab es noch am Aussichtspunkt für den Tafelberg Mount Connor. Dieser gehört allerdings nicht zu den Aboriginesstätten, da er ihrer
Meinung nach „bad spirit“ bzw. schlechtes Karma hat. Wir fanden ihn dennoch sehr schön.
Nach ausgiebigem Duschen und roten Sand abwaschen, haben wir
uns alle am Abend noch auf ein paar Bier und Kangaroosteak (schmeckt super!) in Alice Springs
versammelt.
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