Singapur ist unsere erste Station auf dem asiatischen
Kontinent. Ab jetzt haben wir keine genauen Pläne mehr, wo wir in den nächsten
Wochen landen wollen, wie lange wir bleiben und was wir dort machen. Unser Plan
ist, dass wir uns von der Südspitze der malayischen Halbinsel, also von
Singapur und Malaysia nach Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam „durcharbeiten“.
Ihr dürft also gespannt sein – wir sind es auch ;-)
Singapur ist ein Stadtstaat und gleichzeitig eine Insel,
getrennt durch einen Fluss von der malaiischen
Halbinsel. Die ursprüngliche/ natürliche Fläche der Stadt betrug einst 580 km²,
durch Landgewinnung (Erdmaterial von eigenen Bergen, vom Meeresboden und von
den Nachbarstaaten) sind aber bereits über 150km² hinzugekommen und geplant ist
sogar, dass die Fläche bis zum Jahr 2030 auf 800km² anwachsen soll.
Die „Löwenstadt“
(= Übersetzung von „Singapur“ aus dem Sanskrit) hat uns vom ersten Moment an
verzaubert. Es ist definitiv eine Stadt der Superlative. Das Geschäftsviertel
rund um die Marina Bay, aber auch die kulturellen Stadtteile wie Chinatown und die
Arab Street haben extrem viel zu bieten und verströmen ein angenehmes Flair.
Zudem hat sie den Beinamen „Grüne Stadt“ mehr als verdient! Es hat uns hier so
gut gefallen, dass wir unsere ursprünglich geplanten 2 Nächte gleich am ersten
Tag um eine weitere Nacht verlängert haben.
 |
| Das Wahrzeichen der Stadt: Gardens by the Bay |
 |
| Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: Das Marina Bay Sands - ein Hotel der Superlative. |
 |
| Typische Ladengeschäfte in Little India: im UG das Geschaäft und darüber die Wohnung. |
 |
| Indisches Curry traditionell auf Bananenblatt serviert und eigentlich wird alles mit der Hand gegessen. |
 |
| Die hübschen Gassen von Chinatown. |
 |
| Nachtmarkt in Chinatown. |
Aufgrund der zahlreichen vertretenen Ethnien, gibt es auch
die unterschiedlichsten Religionen. Für uns natürlich super, da wir neben einem
Hindutempel in Little India und der Sultanmoschee auch einen wunderschönen
chinesischen Tempel besuchen konnten.
 |
| Chinesischer Tempel |
 |
| Susi wurde vor Eintritt in den Tempel erst einmal neu eingekleidet: Knie und Schultern müssen bedeckt sein. |
So sieht Wäschetrocknen in einer Stadt aus, in der eine Wohnung ab $300.000 kostet:
Das Allerbeste an Singapur: die Food Courts. Riesige Hallen mit verschiedensten
Essensständen aller vertretenen Völker für umgerechnet 1-4€ pro Portion. Wir
haben uns durch die typischen Singapur-Gerichte geschlemmt: Laksa, frittierter Karottenkuchen und Popiah (= kleine Auswahl):
 |
Laksa (scharfe Kokosmilchsuppe mit dicken Reisnudeln und
Muscheln)
|
 |
Popiah (mit Gemüse, Erdnüssen und scharfer Soße gefüllte Teigtaschen)
|
Singapur ist alles und eins ganz besonders, nämlich riesig.
Wir haben aufgehört mitzuzählen, wie oft wir uns verlaufen haben. Und leider
konnten uns die Einwohner auch selten weiterhelfen. Bestes Beispiel: Wir haben
eine geschlagene Stunde damit verbracht, eine Bushaltestelle zu suchen, von der
wir wussten, dass sie ganz in der Nähe sein muss. Natürlich fragten wir uns
durch das Stadtviertel, aber Keiner wusste uns so richtig zu helfen. Am Ende
kam heraus, dass wir die ganze Zeit im Kreis gelaufen sind , aber selbst die
Bewohner scheinen keinen Plan zu haben, wo sie sich so richtig befinden. Naja,
Willkommen in Asien! Das wird uns in den nächsten Wochen wohl noch häufiger so
gehen…
Unseren letzten Abend genossen wir am Hafen:
 |
| Einer der Food Courts am Abend. |
 |
| Allabendliche Lasershow des Hotels Marina Bay Sands. |
... bei einigen Fotos sieht es aus wie bei Avatar, unglaublich schöne Fotos
AntwortenLöschen