Unsere erste
Station in Laos ist die Stadt Luang
Prabang, die aufgrund ihrer 33 buddhistischen Tempel, den hübschen französischen
Kolonialgebäuden und der zahllosen kleinen Cafés zum UNESCO-Weltkulturerbe
zählt. Laos gehörte bis 1945 zu den französischen Kolonien im südostasiatischen
Raum (genau wie Vietnam und Kambodscha) und ist erst seitdem unabhängig.
Den
ersten Tag verbrachten wir damit, eine kleine
Entdeckungstour mit dem Fahrrad zu unternehmen. Wir hatten kein Ziel und
ließen
uns einfach ein bisschen durch die Gassen und am Mekong entlang treiben.
Dabei hatten wir auch ein wenig Zeit uns wieder an den Rechtsverkehr zu
gewöhnen, da wir seit Fiji auf der linken Seite unterwegs waren.
Für Christian war dies gleichzietig der diesjährige improvisierte Männertagsausflug. Mit Bambus am Fahrrad und Bier funktioniert das aber auch in Laos absolut super!
 |
| Die alte Holzbrücke - heute nur noch für Roller- und Fahrradfahrer zugänglich. |
 |
| Im Hintergrund der Mekong. |
 |
| Bambusbrücke, die in ein kleines Dorf führt. |
 |
| Mittagspause in einem der süßen französischen Cafés - mit Crossaints und Café au lait. |
 |
| Fischer in der Abendsonne beobachten. |
Den Abend
verbrachten wir mit Vanessa und Damien aus der Schweiz. Die beiden hatten wir
auf der Bootstour kennen gelernt und dort schon bei dem ein oder anderen Bier
festgestellt, dass die Chemie mehr als stimmt.
Zuerst ging es zum Essen mit einem typischen laotischen Tischgrill und danach auf ein paar Cocktails in die Utopia Bar direkt am Fluss.
 |
| Einen Grill gibt es mit Fleisch, Gemüse, Ei und Nudeln für 2 Personen für umgerechnet 4€. |
 |
| Luang Prabang bei Nacht hatte fast noch mehr Charme als am Tag. |
Am nächsten Morgen besuchten wir die Khong Si Wasserfälle, da wir mal dringend eine Abkühlung von den heißen 38°C brauchten. Mit dem Roller ging es knapp 40 Kilometer in die Berge zum Baden.
Vorher gab es noch laotisches Frühstück mit leckeren französischen Baguettes und dem landestypischen Kaffee: stark und unendlich süß mit gezuckerter Kondensmilch.
 |
| Unsere Fahrt führte uns vorbei am Gehege der Malaienbären... |
 |
| ...die alle aus den Fängen von Wilderern gerettet wurden. |
 |
| Da das Wasser aus den Bergen kommt, war es unheimlich kalt, aber für uns genau richtig. |
Am Abend trafen wir uns wieder mit Vanessa und Damien, um auf dem Phou Si, dem heiligen Berg der Stadt den Sonnenuntergang zu schauen.
 |
| Erstmal hieß es 400 Stufen rauf. |
Danach ging es noch auf den Nachtmarkt, wo wir beim Essen auf weitere Bekanntschaften vom Boot trafen. Und wir kommen bald alle ins chinesische Fernsehen: an unserem Tisch drehte ein Kamerateam eine Reportage über einen kleinen chinesischen Jungen, der seinen Vater in Laos sucht (Wir denken mal, es ist so was ähnliches, wie die RTL-Sendung "Vermisst" - nicht, dass wir das schauen würden, aber man kennt es halt :-D) und wir mussten alle mitspielen und haben ihm dann ein paar Fragen gestellt und ein Gespräch aufgezwungen. Und der arme Junge wollte einfach nur in Ruhe essen...
 |
| Der Nachtmarkt vor dem Königspalast. |
 |
| Straßenhändler mit Grillstand. |
 |
| Vanessa & Christian am Buffet: für 1€ konnte man sich den Teller vollladen. |
 |
| Unsere (unvollständige) Gruppe und im Hintergrund das Fernsehteam aus China. |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen