Nachdem wir nun zwei Wochen durch Laos gereist sind,
geht es heute wieder weiter in den Süden, nach Kambodscha.
Auch wenn die Menschen hier in Laos zum Großteil sehr
arm sind, hatten wir nicht das Gefühl, dass sie nicht glücklich seien, im
Gegenteil.
Leider hatten wir aber oft das Gefühl gerade nicht
sehr willkommen zu sein, bzw. einen Störfaktor für die Laoten darzustellen. Wir
haben uns natürlich gefragt, woran das liegt, schließlich ist der Tourismus DER
Faktor, der Geld für die Einheimischen bringt und in den Städten ist die
Smartphonedichte bereits annähernd so hoch, wie die Dichte der Einwohner.
Vieles ist auf Fortschritt programmiert und es ist offensichtlich, dass die
Moderne Einzug hält (auch wenn das auf dem Land noch längst nicht der Fall
ist). Aber wollen das die Laoten auch? Vielleicht sind sie ja auch zufrieden
mit dem, was sie haben…?
Leider konnten wir dies auf unserem kurzen Aufenthalt im Land nicht heraus finden und so bleibt alles nur Spekulation.
Heut Morgen machten wir uns zunächst zusammen mit zahlreichen anderen Backpackern auf zum Festland, um von dort aus zur laotisch-kambodschanischen Grenze zu gelangen.
| Die Anlegestelle der "Fähre". |
| Anstehen zum Boarding. |
| An der Grenze noch schnell das Visa ausfüllen. |
Unser Busfahrer warnte uns bereits: die Grenzbeamten seien sehr korrupt. Aus diesem Grund reicht es an der Grenze nicht, die $35 für das kambodschanische Visa zu bezahlen. Nein. Jeder Stempel kostet extra. Das heißt bei der Ausreise aus Laos zahlten wir für den Ausreisestempel jeder $2. Bei der Einreise blieb uns dies (warum auch immer) erspart, allerdings mussten wir noch zum Gesundheitstest für $1, sodass wir insgesamt jeder $38 loswurden... (Normalerweise kostet der Gesundheitstest nichts, da es ja schließlich im Interesse des Landes ist, dass man gesund einreist, aber $1 für die Hosentasche des Beamten musste eben auch hier sein).
Weiter zu unserem Ziel Siem Reap ging es dann mit 16 anderen Travellern in einem Minibus. Eingequetscht wie die Ölsardinen taten uns nach den 6 Stunden alle Knochen weh und wir waren froh über unser schönes Hotel in Siem Reap.
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