Mittwoch, 6. Mai 2015

Doch noch Freundschaft mit Bangkok geschlossen

In den nächsten zwei Tagen schafften wir es dann doch noch ganz gut, uns mit Bangkok anzufreunden.
Am Sonntag haben wir uns ein wenig durch die Stadt treiben lassen, einen Spaziergang am Fluss gemacht und den Golden Mount besucht. 

Buddhisten beim Beten auf dem Golden Mount.
Mittagspause...Ach - uns gehts soooooo gut!
Auf diesem Weg hat man das Gefühl den Hausbewohnern direkt durchs Wohnzimmer zu treten...
Am Nachmittag wollten wir eigentlich per Boot ins Geschäftsviertel von Bangkok fahren. Da uns die Fahrt mit dem Taxiboot aber so viel Spaß machte, blieben wir einfach sitzen mit dem Gedanken "wir werden schon irgendwie wieder zurück kommen". Welch eine grandiose Idee das war, stellte sich wenig später auch gleich heraus. Wir landeten im ehemaligen Hafengelände, das zu einer hippen Einkaufs- und Restaurantmeile mit Blick auf die Skyline umgebaut wurde.


Später machten wir uns noch auf zum Lebua Tower, der als Drehort für Hangover II fungierte. Von hier oben hatten wir einen tollen Ausblick auf Bangkok bei Nacht.

Wieder unten hat die Stadt aber auch ihren Reiz bei Nacht:
Die Straßenhändler mit ihren fahrbaren Grillständen gibt es an jeder Ecke.

Manchmal weichen die Angebote auch von Chicken und Fish ab.

Am nächsten Tag machten wir uns zunächst auf, den Königspalast mit dazugehörigem Tempel zu besuchen. Angeblich soll dies der schönste Tempel Thailands sein. Aber zunächst saßen wir eine Stunde am Straßenrand fest, es schüttete aus Eimern.
Aber das Warten hatte sich wirklich gelohnt. Der Wat Phra Kaeo Tempel ist über und über mit Gold und Edelsteinen besetzt und man entdeckt an jeder Ecke etwas Neues.




Normalerweise kostet der Tempel 500 Bath (15€) Eintritt, weshalb wir auch vorher lang überlegt haben, ihn überhaupt zu besuchen. Aber irgendwie war niemand da, der das Geld von uns abverlangte. Da wir also jede Menge Geld gespart hatten, entschieden wir uns, gleich noch dem Lying Buddha einen Besuch abzustatten. Laut Reiseführer ein weiterer "5-Sterne-Tempel" Thailands.
Tempelwächter, die stets den Eingang des Tempelgeländes bewachen.





Überrascht hat uns der liegenden Buddha dann auf jeden Fall mit seiner Größe, obwohl wir vorher wussten, dass er eine Länge von 46m (!) hat und 15m hoch ist.

 Auf dem Tempelgelände fand gerade eine Zeremonie (also eine Art Messe/Gottesdienst) statt zu der die Mönche in den Tempel pilgerten. 
Schnell hinterher, vielleicht fallen wir ja nicht auf.
Der Tempel durfte dann von Touristen nicht mehr betreten werden. War eh kein Platz mehr.
Am Abend machten wir uns wieder auf die Weiterreise. Per Nachtzug wollten wir in den Norden des Landes, nach Chiang Mai
Unsere Sitze noch vor dem Bettumbau.
Zähneputzen ist echt ne wackelige Angelegenheit im Zug!



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