Mittwoch, 20. Mai 2015

2tägige Motorbiketour durch das Bolaven Plateau

Von Pakse aus starteten wir unsere Zweitagestour ins Bolaven Plateau mit einem Motorbike. Ausgestattet mit unseren Zahnbürsten und den Regenjacken ging es in die Hochebene, die 1500m über dem Mekong liegt und deshalb ein wesentlich kühleres Klima aufweist. Wir waren froh, der Hitze mal für 2 Tage zu entkommen. 
Das Bolaven Plateau ist die größte Kaffeeanbauregion des Landes und war zu unserer (positiven!) Überraschung sehr stark besiedelt. So fuhren wir zwei Tage lang von Dorf zu Dorf und besuchten einige der Kaffeeplantagen.
Typisches laotisches Dorf mit Häusern auf Langstelzen.
Die Dörfer haben alle ein sehr ähnliches Bild abgegeben. Die Straßen sind je nach Jahreszeit staubig (Trockenzeit) oder schlammig (Regenzeit). Vor den Häusern spielen Kinder, gekocht wird auf dem offenen Feuer mit Holzkohle oder Feuerholz und oft gibt es keine Toiletten, keinen Strom und nur eine Wasserstelle pro Dorf. Allerdings trifft dies nicht für alle Dörfer zu. In vielen greift der technische Fortschritt um sich und die Lebensbedingungen werden zunehmend besser. In zahlreiche Dörfer gibt es auch bereits einige Häuser aus Stein, welche unserem Baustil sehr ähnlich sind. 
Schulschluss: jetzt laufen die Kinder zu den umliegenden Dörfern nach Hause.
Oder es geht zu dritt auf dem Roller nach Hause.
Vorbei an Bananenplantagen und Rinderherden ging es zu den Kaffeeplantagen.
Zum Teil sehr holprige Straßen führten uns zu den Kaffeesträuchern (rechts zu sehen).
Die Kaffeepflanzen aus der Nähe.
Wenn die Früchte rot sind, werden sie geerntet. Im Inneren befinden sich die Kaffeebohnen.
Nachdem wir auf einer Kaffee- und Teeplantag zuschauen durften, wie der Tee getrocknet und verpackt wird, gabs erstmal eine Kostprobe.
Jeder Zentimeter wird ausgenutzt - sogar das Geländer wird hier bepflanzt.
Hier wird Tee per Handarbeit getrocknet.
Eine Duftprobe gabs auch.
Untergekommen sind wir an diesem Abend im Dorf Tad Lo. Von unserem Guesthouse hatten wir einen tollen Blick auf die Wasserfälle des Dorfes.
Für knapp 6€ bekamen wir einen der Bungalows am Fluss.
Mit Blick auf die Wasserfälle.
Der Blick zur anderen Seite...
...hier konnten wir den Einwohnern beim Wäsche waschen zusehen.
Eine unserer Mitbewohnerinnen im Guesthouse.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf zu den (laut Reiseführer) spektakulären Wasserfällen des Dorfes. Dort angekommen trafen wir auf vier weitere Backpacker, die mit dem Motorrad unterwegs waren und auf die Hälfte der Dorfbewohner. Der Grund für die große Anwesenheit der Dorfbewohner war, dass einer der Mädels aus der Reisegruppe gerade das Motorrad in Flammen aufgegangen war. 
Die anderen machten sich dann auf zur Polizei und wir zu den "spektakulären" Wasserfällen. 
Wer gute Augen hat, erkennt ihn vielleicht ganz rechts im Bild ;-)
Aufgrund der Trockenzeit, die sich gerade dem Ende zu neigt, war von dem Wasserfall nicht wirklich etwas zu sehen. Allerdings hat die Trockenzeit für uns den Vorteil, dass es nicht ganz so viele Mücken gibt, was für uns die Malariagefahr erheblich eindämmt. Trotzdem gibt es neben der obligatorischen Sonnencremeschicht auch eine tägliche Dosis Anti-Mücke auf die Haut.
Auf unserem Heimweg haben wir dann aber doch noch einen richtig schönen Wasserfall entdeckt.
 Die Tankstelle zählte definitiv zu einem unserer Tourhighlights:


Nach ca. 250 Kilometern sind wir am Abend wieder in Pakse gelandet.

1 Kommentar:

  1. Die Tour kommt uns bekannt vor... :) Liebe Grüße aus Australien nach Laos

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