Da wir zunächst nur 2 Nächte in Luang Prabang gebucht hatten, aber gern noch einen Tag mehr hier haben wollten, entschieden wir uns für die Option mit dem Schlafbus über Nacht weiter in den Süden (in die Hauptstadt Vientiane) zu reisen. Somit hatten wir noch den gesamten Freitag.
Susi entschied am Vorabend, den Wecker auf 5.00Uhr zu stellen, um den täglichen Almosengang der Mönche zu besuchen. Die Mönche gehen jeden Morgen von einem Tempel zum anderen und sammeln auf dem Weg Speisen, die ihnen die Bewohner schenken (meist handelt es sich dabei um sticky rice, den typischen Klebereis).
Danach machten wir uns auf, noch einen der Tempel zu besichtigen.
| Dieser Gong wird geschlagen, um zum Gebet zu rufen. |
| Der Baum des Lebens - ein Symbol des Buddhismus, aber auch zahlreicher anderer Religionen und Völker. |
So schön die Tempel auch sind, irgendwann sieht dann aber doch alles gleich aus und wir beschlossen, dass dies vorerst unser Letzter sein sollte.
Uns interessierte an Laos vor allem auch das dörfliche Leben und seine Kultur, sodass wir uns auf den Weg über die Bambusbrücke in eines der Dörfer machten.
| Ziemlich wackelige Angelegenheit diese Brücke... |
| die Dorfstraße |
| Typischer laotischer Hühnerstall... |
| ...aber die Küken finden ein Schlupfloch. |
| Der Eierhändler fährt durchs Dorf und bietet seine Ware an. |
| Hier wird Papier noch von Hand geschöpft und dann in der Sonne getrocknet. |
| Und auch Reis wird in die Sonne gelegt. |
Das Asien der "Kontinent der Disparitäten" ist, zeigt sich
uns stets und ständig, manchmal auch im Detail. Wie hier bei diesem wirklich
schönem Haus mit einem Zaun, der für unsere europäischen Augen einfach nicht
dazu passen will.
Zurück in die Stadt ging es dann wieder über die Bambusbrücke. In der Utopia Bar warteten wir ein paar Stündchen, bis es Abend wurde und wir unser Gepäck im Guesthouse holen konnten.
Mit dem Tuk Tuk ging es dann zum Busbahnhof, wo es noch einmal 2 Stunden warten hieß, da wir plötlich in einem anderen Bus untergebracht wurden, der erst halb 9 fahren sollte.
| Die freie Zeit wird gleich zum Blogschreiben genutzt. |
Christian war als erstes von uns beiden im Bus und
fand auch gleich seinen Schlafplatz (Nr. 16) über der Tür. Ihm war jedoch nicht
klar, wo Susi schlafen sollte, da das Bett neben ihm die Nummer 14 hatte. Bis
wir dann feststellen mussten, dass dieses eine Bett die Nummern 15 UND 16
hatte! Da das Bett für Christian alleine schon zu klein war, versprach es eine
kuschelige Nacht zu werden...
| Unser Doppelbett :-) |
Für uns schien die Nacht schon eine Herausforderung zu werden, aber noch mehr wahrscheinlich für die Leute, die sich ein Bett mit einem Fremden teilen mussten (es gab sehr viele Alleinreisende). Im gesamten Bus waren außer uns noch 2 weitere (sehr lustige) Touristen aus Vietnam, die neben uns schliefen und 2 Schweizer, der Rest wurde von Einheimischen belegt.
Christian hat die Nacht gut überstanden und geschlafen. Susi hingegen hat den Fehler gemacht, ein paar Mal nach draußen zu schauen: eine Straße so schmal, dass wirklich nur unser Bus darauf Platz hatte (was ist, wenn Gegenverkehr kommt?), links Berge, rechts ging es hunderte Meter in die Tiefe. Natürlich ohne Leitplanken, wer braucht die schon!? Für die 340 Kilometer von Luang Prabang nach Vientiane brauchten wir 12 Stunden, d.h. wir bewegten uns mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 28km/h...das sagt wohl alles über den Zustand der Strecke...
Zum Schluss mal noch eine kleine Anmerkung: In Luang Prabang genossen wir die erste warme Dusche seit Malaysia. Ja, das sind eben die kleinen Freuden des Backpackerlebens ;-)
Zum Schluss mal noch eine kleine Anmerkung: In Luang Prabang genossen wir die erste warme Dusche seit Malaysia. Ja, das sind eben die kleinen Freuden des Backpackerlebens ;-)
Hey Christian, ich würde dir helfen die Stromversorgung aufzumischen. Das wird dort sicherlich entspannter ablaufen als hier. Achso und wenn du mal wieder in eine NS Verteilung schaust, immer dran denken HELM aufsetzen :).
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