An unserem
letzten Tag auf der Insel machten wir einen Bootsausflug mit Schnorcheln und
Angeln. Dabei lernten wir die beiden Australier Derek und Robin kennen und
verbrachten mit ihnen einen echt schönen Tag.
Als ersten
Stopp hielt unser Bus allerdings an einer Perlenfabrik und wir bekamen schon
Angst, dass wir uns auf einer Kaffeefahrt befinden würden. Mit
Null-Bock-Stimmung stiegen wir aus, aber dann war es zu unserer Überraschung
doch ganz interessant. Wir schauten uns eine kleine Demonstration an, wie die
Perlen aus den Muscheln geschnitten werden (sodass die Muschel weiterleben kann
und eine weitere Perle produziert) und lernten etwas über die verschiedenen
Perlenarten und ihre Farben.
| Wenn man genau hinschaut, kann man die Perle erkennen. |
Als wir dann
endlich auf dem Boot waren, dockten wir an einem der Hausboote an und konnten
von unserem Schiff auf das Hausboot klettern und schauen, wie die Menschen dort
leben und wirtschaften. Die Fischerfamilie hat unter ihrem Boot zahlreiche
Netze, in denen sie die Tiere lagern, um bis kurz vor dem Verzehr frisch zu
halten. Unsere Crew nutze den Stopp, um Seeigel einzukaufen, die dann auf dem
Boot für uns gekocht wurden. Uns war überhaupt nicht bewusst, dass man diese
Meerestiere essen kann, waren jetzt aber ziemlich neugierig drauf. Traditionell
werden sie mit Zitronensoße und Erdnüssen gefüllt, was den fischigen Geschmack
übertüncht und gar nicht mal so schlecht war.
| Alles, was schwimmt, wird als Boot verwendet. |
| Hausboot |
Bei unserem
Angelstopp fingen wir sogar ein paar Fische, aber wir haben sie wieder ins Meer
zurück geworfen.
| Derek hatte als Erster einen Fisch am Haken. |
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