Wenn in
einer WELTMETROPOLE der Satz „One Double Whooper, please“ zum Problem wird,
dann ist man in China!
So erging es uns an unserem ersten Tag in Chinas
Hauptstadt Peking. Wir waren müde vom zeitigen Flug und wollten nur noch
schnell bei Burger King etwas essen. Die „Speisekarte“ zeigte alle Namen auf
Chinesisch und Englisch an, dennoch wurden unsere Wünsche keinesfalls
verstanden. Im ersten Moment war das für uns wirklich schockierend. Wenn ich in
einem Restaurant bzw. in einer internationalen Fast-Food-Kette arbeite, muss
ich doch wissen, was auf der Speisekarte steht, oder? In China jedenfalls
nicht… Jedenfalls ahnten wir ab diesem Punkt, was auf uns zukommen würde :-)
Von den 7,8
Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben allein 1,3 Milliarden in China.
Kein Land hat so viele zweistellige Millionenstädte. In China
machten wir Station in der Hauptstadt Peking/ Beijing, die mit ihren 17
Millionen Einwohner eine der Megametroploen der Welt darstellt. Allerdings geht
die Geschichte von Peking über 3000 Jahre zurück, weshalb die Stadt zahlreiche
historische Stätte aufweist. Der Mix von Kultur und Moderne hat uns an der
Stadt sehr fasziniert.
Da wir
vorher schon wussten, dass es in China nur schwer möglich ist, ohne Chinesisch
voran zu kommen (aber nicht gedacht hätten, dass es wirklich SO gravierend ist), haben wir uns bei Jimmy und seinem Mann Lepard eingemietet.
Wir hatten in ihrer Wohnung ein kleines Zimmer und teilten mit ihnen Bad, Küche
und Wohnzimmer – quasi für 4 Tage unsere chinesische WG. Die beiden waren
unglaublich lieb und versuchten einfach alles für uns zu erleichtern. Wir
bekamen sogar ein chinesisches Handy für Notfälle und die aufladbaren
U-Bahnkarten von ihnen. Darüber hinaus hat uns Jimmy im Vorfeld schon dabei
geholfen, das Chinavisum zu bekommen, was neben dem russischen Visa eines der
kompliziertesten Verfahren unserer Reise darstellte.
Wir wohnten für Pekinger Verhältnisse ziemlich günstig, allerding 1 Stunde Fahrtzeit vom Stadtzentrum entfernt. Aber dank des super ausgebauten U-Bahnnetzes auch nicht schlimm.
| Peking ist voll mit Wohnviertel dieser Art. Wohnblock neben Wohnblock kennzeichnen das Stadtbild. |
| Unsere WG befand sich im rechten Wohnblock. |
| Das Wohnzimmer von Jimmy & Lepard und ihrem Hund Apple. |
Leider haben wir in unserem ganzen Stress völlig vergessen ein Foto von den Beiden zu machen. Ärgerlich...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen