Samstag, 13. Juni 2015

Probleme, von denen wir niemals dachten, dass sie existieren



Wenn in einer WELTMETROPOLE der Satz „One Double Whooper, please“ zum Problem wird, dann ist man in China! 

So erging es uns an unserem ersten Tag in Chinas Hauptstadt Peking. Wir waren müde vom zeitigen Flug und wollten nur noch schnell bei Burger King etwas essen. Die „Speisekarte“ zeigte alle Namen auf Chinesisch und Englisch an, dennoch wurden unsere Wünsche keinesfalls verstanden. Im ersten Moment war das für uns wirklich schockierend. Wenn ich in einem Restaurant bzw. in einer internationalen Fast-Food-Kette arbeite, muss ich doch wissen, was auf der Speisekarte steht, oder? In China jedenfalls nicht… Jedenfalls ahnten wir ab diesem Punkt, was auf uns zukommen würde :-)


Von den 7,8 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben allein 1,3 Milliarden in China. Kein Land hat so viele zweistellige Millionenstädte. In China machten wir Station in der Hauptstadt Peking/ Beijing, die mit ihren 17 Millionen Einwohner eine der Megametroploen der Welt darstellt. Allerdings geht die Geschichte von Peking über 3000 Jahre zurück, weshalb die Stadt zahlreiche historische Stätte aufweist. Der Mix von Kultur und Moderne hat uns an der Stadt sehr fasziniert. 


Da wir vorher schon wussten, dass es in China nur schwer möglich ist, ohne Chinesisch voran zu kommen (aber nicht gedacht hätten, dass es wirklich SO gravierend ist), haben wir uns bei Jimmy und seinem Mann Lepard eingemietet. Wir hatten in ihrer Wohnung ein kleines Zimmer und teilten mit ihnen Bad, Küche und Wohnzimmer – quasi für 4 Tage unsere chinesische WG. Die beiden waren unglaublich lieb und versuchten einfach alles für uns zu erleichtern. Wir bekamen sogar ein chinesisches Handy für Notfälle und die aufladbaren U-Bahnkarten von ihnen. Darüber hinaus hat uns Jimmy im Vorfeld schon dabei geholfen, das Chinavisum zu bekommen, was neben dem russischen Visa eines der kompliziertesten Verfahren unserer Reise darstellte. 
Wir wohnten für Pekinger Verhältnisse ziemlich günstig, allerding 1 Stunde Fahrtzeit vom Stadtzentrum entfernt. Aber dank des super ausgebauten U-Bahnnetzes auch nicht schlimm. 
Peking ist voll mit Wohnviertel dieser Art. Wohnblock neben Wohnblock kennzeichnen das Stadtbild.
Unsere WG befand sich im rechten Wohnblock.
Das Wohnzimmer von Jimmy & Lepard und ihrem Hund Apple.
Leider haben wir in unserem ganzen Stress völlig vergessen ein Foto von den Beiden zu machen. Ärgerlich...


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