Vier Tage verbrachten wir auf der Insel Olchon im Baikalsee: vier Tage Sand, absolute Stille und die endlosen Weiten des Lake Baikal.
Gemeinsam mit unserem Tourguide Anton fuhren wir die 300 Kilometer von Irkutsk zur Insel. Auf dem Weg zur Fähre veränderte sich die Landschaft stark. Von den schönen Weiden und Birkenwälder blieb am Ende nicht mehr viel übrig, denn die typischen sibirischen Nadelwälder und das steppenähnliche Bergland ließ nicht lang auf sich warten.
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| Warten auf die Fähre. Hier herrschen schon andere Temperaturen als in Südostasien. |
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| Man hat das Gefühl aufs offene Meer zu fahren. |
Angekommen auf der Insel waren wir zunächst ein wenig enttäuscht über die karge Landschaft. Irgendwie hatten wir mehr grün erwartet...
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| Hier kann sich jeder eine "Straße" aussuchen. |
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| Ohne Antons Jeep wären wir bei den Straßen aufgeschmissen. |
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| Von hier oben können wir schon das Dorf sehen. |
Angekommen im Hauptort Huzhir bezogen wir unsere Unterkunft für die nächsten 3 Nächte. Das Dorf hat ca. 1500 Einwohner und hier herrscht noch richtiges Dorfleben - drei Generationen unter einem Dach, Gewächshäuser im Garten und das Beste: selbstgemachte deftige Hausmannskost von den russischen Babuschkas! Wir wurden hier vier Tage lang zu jeder Mahlzeit köstlichst versorgt. Zum Frühstück gab es Nudelauflauf oder süßen Reis, zum Abendessen Kartoffelbrei mit Butter und Sahne, zum Nachtisch jeden Morgen UND Abend Kuchen oder Streuselschnecken und zwischendurch hat Anton uns mit 3-Gänge-Menüs zum Mittag versorgt.
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| Alle Straßen bestehen aus Sand. |
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| Traditionelle Holzhäuser bestimmen das Dorfbild. |
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| Der Hof der Familie, bei der wir gewohnt haben. |
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| Im Vordergrund die hofeigene russische Sauna und dahinter unser Zimmer. |
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| Waschen und Zähneputzen findet draußen statt. |
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| die Toiletten |
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| Die Dusche lag inmitten der Gewächshäuser im Garten. |
Mit unserem Guide Anton unternahmen wir jeden Tag Ausflüge. Er erklärte uns viel über die Natur auf der Insel und deren früheren Bewohner, den Schamanen, ein altes Naturvolk Sibiriens (der Glauben der Schamenen ist zum Teil heute noch stark verbreitet) und über das Leben in Russland im Allgemeinen.
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| Klettertour auf den Küstenfelsen. |
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| Hochkommen ist schon nicht leicht, aber runter noch viel schwerer. |
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| Aber der Ausblick entschädigt die Mühe. |
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| In der Religion der Schamanen steht jedes Band für ein besonderes Ereignis oder Familienmitglied. |
Unsere Mountinbiketour am 2. Tag hatte es ganz schön in sich. Die Insel besteht ausschließlich aus Bergen und Sand und wir bekamen jedes südostasiatische Bier zu spüren, die in den letzten Monaten unsere anstatt von Sport zu unserem Alltag gehörten.
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| Sieht fast aus, als hätte Susi Spaß. |
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| Pausen mussten des Öfteren sein |
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| Wenigstens musste man sich neben der regelmäßigen Atmung nicht auch noch auf die Landschaft konzentrieren :-) |
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| Wohlverdiente Mittagspause! |
Wirklich genossen haben wir aber die unendliche Stille. Weit und breit kein Mensch, nur ein paar Kühe mit denen wir die Wiese teilen mussten.
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| Schwer zu sagen, wo der See aufhört und der Himmel anfängt. |
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| Trinkwasserressource Baikalsee. |
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| Der Rückweg schien kein Ende zu nehmen... |
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| Dezent staubig hier...trotz Schuhe! |
Am nächsten Tag ging es mit dem Auto über die Insel. Eine Wohltat für den Muskelkater.
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| Der Gegenverkehr ist ziemlich weit weg. |
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