Mittwoch, 17. Juni 2015

Fazit unseres kurzen Chinabesuches



Wir hatten im Vorfeld großen Respekt vor der 17 Millionen-Metropole, aber durch das extrem gut ausgebaute (und in englischer Sprache beschilderte) U-Bahnnetz war es absolut kein Problem, sich zurecht zu finden. Einziges Problem ist, dass man aufgrund der Größe einfach ewig braucht, um von A nach B zu kommen. Wir verbrachten täglich mehrere Stunden in der Metro, aber durch das ewige Umsteigen verging die Zeit immer sehr schnell. 
Vor jeder Fahrt durchläuft man ein Securitycheck.
Die Securitychecks durchläuft man allerdings nicht nur in der Ubahn. Auch wenn man in die Verbotene Stadt möchte, auf den Bahnhof oder ins Olympiagelände wurden wir und unser Rucksack jedes Mal durchgescannt.

Zu den positiven Eindrücken kommen die zahlreichen netten Menschen, die stets und ständig versucht haben, trotz Sprachbarriere, zu helfen. Mit Händen, Füßen, dem Handy oder durch zu Hilfe rufen von Leuten, die wenigstens gebrochenes Englisch konnten, sind wir dann doch ganz schön rumgekommen in der Stadt und hatten eine unglaublich tolle (aber viel zu kurze) Zeit.


Ach und noch was: wenn man so viele Chinesen auf einem Haufen sieht, sehen gar nicht mehr alle gleich aus. Ganz im Gegenteil! Und scheinbar fanden die Chinesen unser Aussehen auch etwas sonderbar. Wir wurden ständig angesprochen, ob wir für ein Foto bereit stünden. Manchmal haben wir einfach zurück fotografiert und uns kaputt gelacht, manchmal war es aber auch ganz schön nervig, weil es uns aufgehalten hat und wir ein bisschen unter Zeitdruck standen, weil wir ja noch soooo viel sehen wollten.

Auf Körperkontakt scheinen die Chinesen auch zu stehen..



Wir haben ihnen dann auch gleich mal gezeigt, wie man in Kahla/Plessa für ein Foto posiert.

Einzig die Toilettengewohnheiten sind ein wenig sonderbar. Hier seht ihr eines der öffentlichen WCs auf dem man noch richtig viel Privatsphäre hat. Manchmal fehlten die Wände komplett. Es gab aber auch einige (wenige) westliche Toiletten.

Insgesamt hat uns Peking sehr neugierig gemacht auf den Rest dieses Landes und seiner 1,3 Milliarden Bewohner. Irgendwann...

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