Wir hatten
im Vorfeld großen Respekt vor der 17 Millionen-Metropole, aber durch das extrem
gut ausgebaute (und in englischer Sprache beschilderte) U-Bahnnetz war es
absolut kein Problem, sich zurecht zu finden. Einziges Problem ist, dass man
aufgrund der Größe einfach ewig braucht, um von A nach B zu kommen. Wir
verbrachten täglich mehrere Stunden in der Metro, aber durch das ewige
Umsteigen verging die Zeit immer sehr schnell.
| Vor jeder Fahrt durchläuft man ein Securitycheck. |
Zu den positiven Eindrücken kommen
die zahlreichen netten Menschen, die stets und ständig versucht haben, trotz
Sprachbarriere, zu helfen. Mit Händen, Füßen, dem Handy oder durch zu Hilfe
rufen von Leuten, die wenigstens gebrochenes Englisch konnten, sind wir dann
doch ganz schön rumgekommen in der Stadt und hatten eine unglaublich tolle
(aber viel zu kurze) Zeit.
Ach und noch
was: wenn man so viele Chinesen auf einem Haufen sieht, sehen gar nicht mehr
alle gleich aus. Ganz im Gegenteil! Und scheinbar fanden die Chinesen unser
Aussehen auch etwas sonderbar. Wir wurden ständig angesprochen, ob wir für ein
Foto bereit stünden. Manchmal haben wir einfach zurück fotografiert und uns
kaputt gelacht, manchmal war es aber auch ganz schön nervig, weil es uns
aufgehalten hat und wir ein bisschen unter Zeitdruck standen, weil wir ja noch
soooo viel sehen wollten.
| Wir haben ihnen dann auch gleich mal gezeigt, wie man in Kahla/Plessa für ein Foto posiert. |
Einzig die Toilettengewohnheiten sind ein wenig sonderbar. Hier seht ihr eines der öffentlichen WCs auf dem man noch richtig viel Privatsphäre hat. Manchmal fehlten die Wände komplett. Es gab aber auch einige (wenige) westliche Toiletten.
Insgesamt hat uns Peking sehr neugierig gemacht auf den Rest dieses Landes und seiner 1,3 Milliarden Bewohner. Irgendwann...
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