Sonntag, 14. Juni 2015

Sightseeingtour durch Peking



Unsere Sightseeingtour starteten wir am Platz des Himmlischen Friedens. Dieser bietet Platz für rund 1 Mio Menschen und ist somit einer der größten Versammlungsplätze der Welt. Im Jahr 1989 gab es hier eine ähnliche Revolution wie am 18.11.1989 in Leipzig. Leider ging dies hier nicht so friedlich ab, denn die Demonstranten wurden niedergeschossen.
Die öffentlichen Plätze in Peking sind alle sauber und gepflegt.
Militär ist überall in der Stadt präsent.
Der Eingang zur Verbotenen Stadt mit dem Mao-Gemälde.
Das Tor des Himmlischen Friedens war einst das Tor zur Kaiserstadt. Die Kaiserstadt wurde und wird auch „Verbotene Stadt“ genannt, da dem Volk im damaligen Kaiserreich der Ming- und Qing-Dynastie der Zutritt zur Stadt verwehrt blieb.
Am Tor hängt auch das Porträt von Mao. Er hat den Kommunismus in China eingeführt und wird überall porträtiert. Im Mausoleum kann man sich auch seinen Leichnam ansehen. Diesem Angebot kommen jeden Tag zahlreiche Chinesen nach und nehmen dafür lange Wartezeiten in Kauf. 
Ein ganz kleiner Ausschnitt der Verbotenen Stadt.
Der ehemalige Kaiserpalast (1420 errichtet) verfügt über eine Gesamtfläche von 720 000 km² und beinhaltet unzählige Tempel bzw. Palasträume. Wir haben uns die größten und wichtigsten davon angesehen, wie z.B. die Halle der Höchsten Harmonie. Sie stellt den noch immer größten Holzbau des Alten Chinas dar.
Der größte Holzbau Chinas.
Drache aus der chinesischen Mythologie.
Auch voon Innen waren die Palasträume ganz hübsch anzusehen.

Palastgarten

Zum Abschluss dieses Besuches bestiegen wir noch den sogenannten Kohlehügel, um uns die Verbotene Stadt von oben anzusehen. Dabei hatten wir einen fantastischen Blick auf das alte und das neue Peking mit seinen Hochhäusern im Hintergrund.
Von oben sieht man erst einmal das ganze Ausmaß der Verbotenen Stadt.


Um noch einen weiteren Einblick in das alte China zu haben, ließen wir uns ganz tourimäßig von einem Rikschafahrer (mit Elektrofahhrad) durch die Altstadt kutschieren. Die sogenannten Hutongs (schmale Gassen) und ihre niedrigen Häuser zierten einst das gesamte Stadtbild. Heute werden sie leider nach und anch von der Regierung abgerissen, um Wohnraum im Wohnblock-Stil zu schaffen.
Die Gassen sind so schmal, dass unser Fahrer immer mal ein paar Dinge umplatzieren musste, um durchzukommen.
Traditioneller chinesischer Hauseingang.
Bei unserem Stadtbummel entdeckten wir noch weitere von den Hutongs und bekamen auch sonst einen ersten Eindruck vom Straßenbild Pekings.
Die traditionellen alten Wohnhäuser.
Eine Bewohnerin der Hutongs.
An einer Stelle werden die Hutongs abgerissen, an anderer für die Touristen restauriert...
Für einen Parkplatz in den schmalen Gassen muss man sich zu helfen wissen.
Typisches Straßenbild.
Müllsammler sind zahlreich unterwegs, sie bekommen für das Recycling Geld.
Anstelle von Windeln werden den Kinder einfach die Hosen aufgeschlitzt...
... was soll man davon nur halten?

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