Ho-Chi-Minh-City,
besser bekannt als Saigon, war unsere nächste Station auf dem Plan. Von Phu
Quoc ging es morgens um 7.00Uhr los und wir erreichten Saigon am Abend gegen 20.00Uhr.
Dies war unser letzter Reisetag in der Form, also dass wir uns über den ganzen
Tag mit dem Bus durch das Land bewegen. Die nächsten Reisewege werden wir
entweder mit dem Flugzeug oder mit der Transsibirischen Eisenbahn zurücklegen
und ehrlich gesagt sind wir auch ganz froh darüber. Denn obwohl man in Vietnam
im Liegebus reist, ist es doch immer wieder anstrengend von A nach B zu kommen.
Vor allem, weil man sich hier immer vorkommt wie im Hühnerstall. Alles plärrt
durcheinander und dazu kommen noch schreiende Kinder und der extrem laute
Fernseher im Bus…nix für schwache Nerven, aber unsere haben wir in den letzten 4 Monaten gut trainiert :-)
| Warten auf dem Busbahnhof. |
| Es findet sich eben überall ein Plätzchen für den Mittagsschlaf. |
| Auch tagsüber reist man in Vietnam im Liegebus. |
Saigon
gleicht eher einer Provinz, die Stadt hat nämlich eine Nord-Süd-Ausdehnung von
120km. Das „Zentrum“ ist in 10 Distrikte aufgeteilt, von denen Distrikt 1 das
wirkliche City Center darstellt. Wir hatten uns über airbnb.de – eine Plattform
im Internet, die der Leute aus aller Welt ihre Wohnungen, Gästezimmer usw. zur
Verfügung stellen – in das Gästezimmer von Thuy eingemietet. Von hier aus
werden wir am Samstag nach Peking fliegen.
| Bei Familie Thuy Long |
Da die Häuser in Vietnam nach der "Nutzfläche" an der Straße besteuert werden, sind die Häuser allesamt extrem schmal, aber dafür nach oben gebaut (als zweiter Grund kommt dann noch Platzmangel hinzu). Auf dem Foto sieht man den Flur, das Wohnzimmer, die Küche und die Garage (der Roller stand auch immer noch mit drin) unserer Gastgeberin, alles in einem Raum. Die Treppe führt dann nach oben zu 3 weiteren Etagen, die alle jeweils einen einzigen Raum besitzen. Wir bezogen das frühere Kinderzimmer ihrer Tochter unter dem Dach.
Lustig wurde es am Abend, wenn ihre zwei Töchter inklusive Ehemännern und der 3 Enkel zu Besuch kamen. Es passten gar nicht alle in den kleinen Raum und Stühle gab es auch nicht genug, aber das stört hier niemanden.
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